Harald Mantel M. A.

Ich bin Dipl.-Verwaltungswirt (FH) und Politologe und arbeite seit sechs Jahren als geschäftsleitender Beamter bei der Gemeinde Üchtelhausen. Davor stand ich 32 Jahre im Dienst der Stadt Schweinfurt, zuletzt als Leiter des Projekts „Gerne daheim in Schweinfurt“. Wesentliche berufliche Stationen waren die Liegenschaftsverwaltung und die Sozialverwaltung (Asylbewerberleistungen, Wohngeld). Eine meiner ersten Aufgaben war Mitte der 80er Jahre die Planung des städtischen Radwegenetzes.

In dieser Zeit war ich daneben Vorsitzender der Gesamtjugendvertretung der Stadt Schweinfurt und in der DGB-Jugend aktiv. Als Vertreter der Gewerkschaftsjugend wirkte ich einige Jahre im Vorstand des Stadtjugendrings mit. Gemeinsam mit der Jugend des Bund Naturschutzes kämpften wir damals insbesondere gegen die Ursachen des Waldsterbens.

Die Frage, wie ein nachhaltiges Leben heute verwirklicht werden kann, prägt seither mein Handeln.

  • Frühzeitig verzichtete ich auf bleihaltiges Benzin. (Trotz aller Unkenrufe nahm der Automotor keinen Schaden!)
  • Beim Bau unseres Hauses 1993 installierten wir eine der ersten Solarthermieanlagen und setzten auf Brennwerttechnik. (Obwohl ihr maximal 10 Jahre Lebenserwartung eingeräumt wurde, läuft sie heute noch!)
  • 1999 errichtete ich meine erste Fotovoltaikanlage.
  • Weil wir wesentlich mehr erneuerbare Energie benötigen, beteiligte ich mich 2001 am Bau eines Windparks. Im Beirat wirke ich bis heute mit.
  • 1994 schaffte ich mir ein E-Auto an, weil ich nach dem Wechsel nach Üchtelhausen nicht mehr mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren konnte.
  • Der nächste Schritt wird sein, auf fossile Brennstoffe vollständig zu verzichten.

Nach wie vor sind mir soziale Themen wichtig. Seit mehr als 25 Jahren engagiere ich mich in der Katholischen Arbeitnehmerbewegung (KAB), seit 2012 als Diözesanvorsitzender.

Den Schritt, mich parteipolitisch zu engagieren und für den Stadtrat zu kandidieren, bin ich gegangen, weil angesichts des fortschreitenden Klimawandels ein zielstrebiges, planvolles und koordiniertes, Handeln notwendig ist. Den Rahmen muss die Politik setzten! Als langjähriger ehrenamtlicher Feuerwehrmann weiß ich: Wenn wir gemeinsam zupacken, lässt sich etwas bewegen!